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Dokumentation Diese Seite wird herausgegeben von: Stadtmarketingverband Warstein e.V. Haspeler Ring 39, 59581 Warstein |
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Erzlagerstätten, Holzkohle und
Wasserkraft schufen schon vor Jahrhunderten die Voraussetzungen für
den Umgang mit Metallen im Möhnetal. Die Entwicklung der
Kettenindustrie im 19. Jahrhundert führte zu einer neuen Blüte
der Metallverarbeitung. Neben der industriellen Fertigung von Ketten
entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine Vielzahl
von kleinen Heimschmieden mit zwei oder auch mehr Schmiedefeuern. In
mühevoller Handarbeit verschweißten die Schmiede Kettenglieder zu
Ketten für die Landwirtschaft und Industrie. Um 1900 gingen in
Sichtigvor, Mülheim und Waldhausen mehr als 200 Schmiede diesem
Handwerk nach. Der Arbeitskreis für Heimatpflege errichtete 1984
nach alten Vorbildern eine Kettenschmiede mit zwei Schmiedefeuern.
Sie erinnert an ein Handwerk, das von etwa 1840 bis 1970 eine
bedeutende Erwerbsquelle im Möhnetal darstellte. 2008 konnte die
Schmiede erweitert werden, um so den Besuchergruppen besser gerecht
werden zu können. START = Klick ins Bild Kettenschmiedemuseum Sichtigvor
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Die Museumskettenschmiede
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Der Bahnhof
Sichtigvor |
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